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SPIELEKRITIK: Resident Evil HD Remaster – Der Horror kehrt zurück

Was für ein Getöse! Gamepro und Gamestar watschen Resident Evil HD Remaster mit 68 bzw. 64 Prozentpunkten ab. Und schon fühlt sich die Resident-Evil-Fangemeinde auf den Schlips getreten. “Blasphemie! Weicheier! Endlich mal echter Survival-Horror,” tönt es da in den Foren dieser Welt. Nur natürlich in unschöneren Worten. Bei dem Remake eines Klassikers (eines Klassikers) stoßen Herz und Hirn aufeinander. Der möglichst objektive Journalist ärgert sich über die vielen Schwachstellen – wie beispielsweise die Steuerung oder der zähe Spielablauf. Der 90er-Playstation-Spieler aber jubiliert. Schließlich kehrt hier ein Held der Kinderheit zurück. Von damals, als noch alles heil, sicher und Videospiele ohnehin besser waren.

Meine Meinung: Bei derartigen Tests kann der klassische Produktjournalismus nur verlieren. Warum geht man als Redaktion nicht andere Wege? Etwa indem man seine persönlichen Erfahrungen von damals mit denen von heute vergleicht? Oder man stellt Redaktion-Fanboy gegen Resi-Hater? Ich selbst durfte Resident Evil HD Remaster ebenfalls testen und tat mich schwer. Aber ich entschied mich dafür, das Vermächtnis von Resident Evil zu würdigen und das Herz über das Hirn zu stellen. Trotzdem: Auf die Schwachstellen wies ich trotzdem hin. Sicherlich auch nicht ideal. Aber eine Wertung sollte bzw. musste drunter stehen. Aber gerade bei solchen Spielen fragt man sich doch: Braucht Liebe (zu einem Spiel) wirklich eine Zahl?


LESETIPP: Der geschätzte Kollege Benedikt Plass-Fleßenkämper lässt sich in seinem Blog ebenfalls über die Diskussionskultur, Wertungen und Tests aus. LESEN!

REFERENZ: Meinen Test zu Resident Evil HD Remaster

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